Umzug in die „niederbayerische Toskana“, ins Rottal

Erber Hof – Südostansicht

Einzug auf den Hof – ein neuer Lebensabschnitt

Nach einigen Um- und Ausbaumaßnahmen, Einzäunungen und Pflanzungen zogen wir im September 1999 auf unseren Hof. Mit dabei waren drei Pferde – der ehemalige Traber „Texas Hannover“ (Vater: „Texas“, amerikanischer Traber; Mutter: „Lind’s Angelique“, französischer Traber) sowie zwei junge Pferde: der Hannoveraner Wallach „Lord Frederick“ (von Lauvauzelle AA / World Cup II) und die Oldenburger Stute „Ginger of Pik“ (von Pik Noir / Frohsinn). Dazu kamen sechs Katzen und ein 17 Jahre altes Halbzwerghuhn. Dieses hatte ich selbst gezüchtet, vor vielen Jahren an eine befreundete Bäuerin abgegeben und später wieder zurückbekommen – als Grundstein für den Neuaufbau meiner Hühnerhaltung. Schon bald folgten weitere Legehennen als Gesellschaft für die kleine, noch immer erstaunlich fleißige Halbzwerghenne. Ab dem Jahr 2000 begannen wir zusätzlich mit der saisonalen Geflügelmast. Noch im selben Jahr bereicherten zwei reinrassige BDE-Ziegenkitze – „Heidi“ und „Erni“ – unseren Tierbestand (siehe „Ziegenzucht – Beginn der Zucht“).

 

Höhen und Tiefen – besonders mit den Pferden

Nach einer längeren schwierigen Zeit und einigen Tiefschlägen, gerade bei und mit den Pferden, kam 2011 eine neue, hoffnungsvolle Wendung mit dem Erwerb der Oldenburger Stute „Saranda“ (von Depardieu / Sherlock Holmes) zu unserer Oldenburger Stute „Ginger of Pik“. – 2013 erfüllte sich mit der Besamung und 2014 mit der Geburt unseres ersten Fohlens, einem Hengstfohlen von „Hochadel“ (Hohenstein – Donnerhall – Lanthan), ein lang gehegter (Kindheits-) Traum. 2015 wiederholte sich dies mit der erneuten Geburt eines Hengstfohlens aus der gleichen Anpaarung. Mein Traum, selbst Stutfohlen in der Herde großzuziehen und auszubilden war somit gescheitert. Die beiden Hengste musste ich leider, wegen den beiden Stuten, zur Aufzucht aus der Hand geben- Später hatten wir sie kastrieren lassen.

Die Pechsträhne mit den Pferden riss weiter nicht ab und unsere materiellen, meine psychischen, aber auch physischen Belastungsgrenzen wurden weit überschritten. Um weiteren Schaden von und an uns, den Hof und an mir selbst abzuwenden, entschloss ich mich 2018, schwersten Herzens, zur Aufgabe der Pferde-haltung und -zucht. Der in die Wiege gelegte Pferdevirus wollte / sollte wohl bekämpft werden …

Erst im Jahr 2025 war es mir möglich darüber zu schreiben, mit weiteren Ergänzungen in 2026.

 

 

Halt und Trost – unsere Tiere als Wegbegleiter

In dieser und weiteren schweren Zeiten habe ich gerade durch unsere Tiere, besonders durch unsere Ziegen – meine „kleinen Pferde“ – großen Trost und Halt erfahren.

Die Leidenschaft für die Zucht konnte und kann ich durch sie weiter ausleben, was mein Züchterherz sehr erfüllt.
Unsere Tiere, die Katzen und die Ziegen – sind für mich meine „kleinen Therapeuten“. Sie geben mir Trost, Hoffnung, Zuversicht und Halt.

Bei und mit ihnen tauche ich in eine andere Welt ein – im Einklang mit der Natur, den Jahreszeiten und den täglichen Aufgaben.

Eine Welt, die meine Seele nährt.

 

 

 

 

Rundgang um den Hof

    

     

 

   

     

    

    

    

    

    

 

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